Scuderia Ferrari

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das Ergebnis gestern war natürlich sehr unglücklich für Ferrari, Vettel hatte P3 geholt.

      Dennoch, zum Glück sind solche Ereignisse aktuell fast schon unwichtig. Vettel wird am Ende sowieso P3 der Fahrer-WM holen und das Ziel sind weiterhin 3 Saisonsiege, also was soll´s. Ein Sieg noch und die Saison lief aus Ferrari Sicht Perfekt, immer vor dem Hintergrund, wo Ferrari noch 2014 fuhr.

      2016 gilt es dann, wesentlich mehr Konstanz an den Tag zu legen. Die ganzen technischen Defekte und Fehler von Team & Fahrer müssen abgestellt werden, zudem muss das Auto halt noch etwas schneller werden. Wobei es aktuell fast unmöglich scheint, Mercedes schlagen zu können. Allerdings hätte auch niemand letztes Jahr gedacht, dass Ferrari der einzige Gegner von Mercedes werden wird, von daher bin ich zuversichtlich.

      Vettel wird 2016 sicherlich um den Titel mitfahren können, er hat mich bisher echt sehr beeindruckt. Rein auf der Strecke habe ich Alonso zwar als etwas stärker empfunden, aber Vettel bringt diese enorme Euphorie ins Team, welche es unter Alonso eben nicht mehr gab. 2016 wird es soweit sein, 2015 gilt es noch, irgendwo einen dritten Sieg zu holen.
    • Ben(jamin) Hoyle (Performance Application Team Leader at Mercedes AMG High Performance Powertrains) wurde von der Mercedes AMG Formel 1 Abteilung vor einigen Tagen abgeworben....
      Wann er genau für die Scuderia Ferrari arbeiten darf, ist mir noch nicht bekannt (Thema "gardening")
    • Ferrari wird, wie bereits anderswo berichtet, mit einem "einfachen" neuen Motor in Monza an den Start gehen. Beim neuen Motor werden 2 Token, von den übrig geblieben 7 eingesetzt. Die restlichen 5 werden in Zusammenarbeit mit AVL auf Hinblick 2016 gesetzt werden. Dieser Motor soll bereits bei den letzten 2 Rennen der Saison 2015 eingesetzt werden. Dieser soll ein niedrigeren Schwerpunkt erhalten, um dadurch eine bessere Aerodynamik im unteren/hinteren Bereich zu erhalten, denn dieser Bereich an der PU wird definitiv ab 2016 eingefroren werden....
    • Schnelle Kurven Gift für Ferrari?

      Was war mit Ferrari los in Spa? Sebastian Vettels Reifenschaden lenkte von der Tatsache ab, dass der Mercedes-Herausforderer in Belgien nicht die zweite Kraft im Feld war. Der Auftritt erinnerte eher an das Rennen in Silverstone.


      Niki Lauda hatte sich umsonst Sorgen gemacht. Der Österreicher war vom WM-Stand vor dem GP Belgien beunruhigt. Sebastian Vettel trennten nur 42 Punkte von WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton. Deshalb machte er dem Team in Brackley Druck.

      "Der Vettel schleicht sich mit konstanten Resultaten an unsere Fahrer heran. Er ist einfach immer da. Und dann profitiert er von unseren Fehlern. Deshalb habe ich unseren Jungs gesagt, dass wir uns keine Fehler mehr leisten dürfen", so die Warnung des dreifachen Weltmeisters.

      In Spa schrieb Vettel seine erste Nullrunde. Aber der WM-Dritte hatte auch nicht den Speed, die Mercedes herauszufordern oder von deren Fehlern zu profitieren. Wenn es überhaupt welche gegeben hätte. Vettel lag nur dank seiner Einstopp-Strategie auf Platz 3. Den hätte der Deutsche wahrscheinlich aber noch an Romain Grosjean verloren. Grosjeans Reifen waren sieben Runden frischer.


      Ferrari fehlten 1,7 Sekunden auf Mercedes

      Ferrari war in Spa nicht die zweite Kraft hinter Mercedes. Auf die Silberpfeile fehlten im Training 1,7 Sekunden. Vettel kam mit Fehlern nur auf den achten Startplatz. "Mit einer perfekten Runde hätte ich es vielleicht zwei Plätze weiter nach vorne geschafft."

      Damit wäre immer noch ein Williams, ein Lotus, ein Force India und ein Red Bull schneller gewesen als Ferraris Nummer eins. Alle vier haben in den letzten Wochen einen signifikanten Sprung nach vorne gemacht.

      Auch im Rennen waren die Ferrari nicht viel schneller. Kimi Räikkönen fuhr wie die meisten im Feld eine Zweistopp-Strategie. Mit seiner schnellsten Rennrunde von 1.54,517 Minuten landete der Finne nur auf Platz 9.

      Räikkönen nuschelte nach dem Rennen: "Das Auto fühlte sich gut an. Das Ergebnis entspricht nicht unserem Speed. Wir haben für unsere Probleme im Training bezahlt." In seinem Fall war das ein Getriebeschaden, der ihn auf den 16. Startplatz verbannte.


      Wer Rundenzeit sucht, provoziert Fehler

      Die Vorstellung von Ferrari erinnerte an Silverstone. Auch da waren die Roten bestenfalls dritte oder vierte Kraft und verloren im Training 1,3 Sekunden auf die Silberpfeile. Vettel wurde nur Dritter, weil er bei einsetzendem Regen zum richtigen Zeitpunkt Reifen wechselte.


      Die Gemeinsamkeiten? Beides sind schnelle Strecken mit schnellen Kurven. Das Auto mag diese Kombination offenbar nicht. Da halfen auch der neue Frontflügel und die Modifikationen am Heckflügel nichts. Dafür packte Ferrari die uralten Seitenkästen aus, die wir zuletzt vor dem GP Spanien gesehen haben.


      Vettel und Räikkönen platzierten sich in der Top-Speed-Rangliste auf den Plätzen 7 und 9. Das spricht nicht für das minimale Abtriebspaket. Dafür waren die Zwischenzeiten im kurvigen Sektor 2 enttäuschend. Vettel landete im Training als Elfter in diesem Streckenabschnitt im Mittelfeld. Und genau dort gibt es Silverstone ähnliche Kurven. Monza und Singapur sollten Ferrari vom Layout her wieder besser passen. Doch schon in Suzuka und Austin wartet die nächste Bewährungsprobe.


      Rennleiter Maurizio Arrivabene schob die dezente Vorstellung seiner Autos auf die Probleme vom Training. "Wenn du Rundenzeit suchst, provozierst du Probleme. Dafür haben wir am Ende bezahlt. Aber unser Team hat hervorragend zurückgeschlagen. Das ist das Team, das ich haben will. Seb hat wie ein Löwe gekämpft und Kimi sein Pech im Training wieder wettgemacht. Das sind die Fahrer, die ich haben will."

      Quelle: auto-motor-und-sport.de/formel…fuer-ferrari-9940861.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kimi0804 ()

    • Ferrari, Aushängeschild des Fiat-Konzerns, soll im Herbst an die Börse - und zwar unter der Federführung von Sergio Marchionne. Wie Insider berichten, bereitet der Fiat-Chef derzeit den Wechsel an die Ferrari-Spitze vor.

      Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne will nach Reuters-Informationen noch vor dem Börsengang von Ferrari das Ruder bei der Sportwagentochter übernehmen. Marchionne bereite derzeit den Wechsel an die Ferrari-Spitze vor, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen am Donnerstag.

      Er ist dort bereits Verwaltungsratsvorsitzender. Der Sportwagenbauer soll ab Mitte Oktober an die US-Börse gebracht werden. Der seit 2008 amtierende Ferrari-Chef Amedeo Felisa dürfte noch vor der Neuemission (IPO) zurücktreten.

      Der italienisch-amerikanische Auto-Hersteller hatte seine Börsenpläne bereits im Juli bei der US-Aufsicht angemeldet. Dabei sollen nicht mehr als zehn Prozent der Ferrari-Anteile verkauft werden. Mit den Einnahmen will der weltweit siebtgrößte Fahrzeugbauer seine Expansionspläne finanzieren. Fiat Chrysler hält derzeit 90 Prozent, die restlichen Anteile gehören Piero Ferrari, dem Sohn des 1988 verstorbenen Gründers Enzo Ferrari. Marchionne geht davon aus, dass Ferrari bei dem IPO mit mindestens zehn Milliarden Euro bewertet wird.

      :rechts: wiwo.de/unternehmen/auto/fiat-…-die-boerse/12245364.html