Saison 2003

    • Saison 2003

      F1 Saison 2003

      Rennkalender:

      Austragungsortoffizieles AustragungslandRenndatumRennsieger
      Rennen 01MelbourneAustralien9. MärzCoulthard
      Rennen 02SepangMalaysia23. MärzRäikkönen
      Rennen 03InterlagosBrasilien6. AprilFisichella
      Rennen 04ImolaSan Marino20. AprilM.Schumacher
      Rennen 05BarcelonaSpanien4. MaiM.Schumacher
      Rennen 06SpielbergÖsterreich18. MaiM.Schumacher
      Rennen 07Monte-CarloMonaco1. JuniMontoya
      Rennen 08MontrealKanada15. JuniM.Schumacher
      Rennen 09NürburgringEuropa29. JuniR.Schumacher
      Rennen 10
      Magny-CoursFrankreich6. JuliR.Schumacher
      Rennen 11SilverstoneGroßbrittanien20. JuliBarrichello
      Rennen 12HockenheimDeutschland3. AugustMontoya
      Rennen 13BudapestUngarn24. AugustAlonso
      Rennen 14MonzaItalien14. SeptemberM.Schumacher
      Rennen 15IndianapolisUSA28. SeptemberM.Schumacher
      Rennen 16SuzukaJapan12. OktoberBarrichello




      Fahrer-Weltmeister: Michael Schumacher (Ferrari)
      Konstrukteurs-Weltmeister: Ferrari

      Fahrer-WM-Endstand:
      RangFahrerPunkte
      1Michael Schumacher93
      2Kimi Räikkönen91
      3Juan Pablo Montoya82
      4Rubens Barrichello65
      5Ralf Schumacher58
      6Fernando Alonso55
      7David Coulthard51
      8Jarno Trulli33
      9Jenson Button17
      10Mark Webber17
      11Heinz-Harald Frentzen13
      12Giancarlo Fisichella12
      13Cristiano da Matta10
      14Nick Heidfeld6
      15Olivier Panis6
      16Jacques Villeneuve6
      17Marc Gené4
      18Takuma Sato3
      19Ralph Firman1
      20Justin Wilson1


      Konstrukteus-WM-Endstand:

      KonstrukteurPunkte
      1Ferrari158
      2BMW-Williams144
      3McLaren-Mercedes142
      4Renault88
      5BAR-Honda26
      6Sauber-Petronas19
      7Jaguar-Cosworth18
      8Toyota16
      9Jordan-Ford13

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Tomturbon ()

    • Die Fahrer/Teams





      Scuderia Ferrari Marlboro


      #1 Michael Schumacher


      #2 Rubens Barrichello





      BMW-Williams F1 Team


      #3 Juan Pablo Montoya


      #4 Ralf Schumacher





      West McLaren-Mercedes


      #5 David Coulthard


      #6 Kimi Räikkönen





      Mild Seven Renault F1 Team


      #7 Jarno Trulli


      #8 Fernando Alonso





      Sauber Petronas


      #9 Nick Heidfeld


      #10 Heinz-Harald Frentzen





      Jordan Ford


      #11 Giancarlo Fisichella


      #12 Ralph Firman *1


      #12 Zsolt Baumgartner *2





      Jaguar Racing


      #14 Mark Webber


      #15 Antonio Pizzonia *3


      #15 Justin Wilson *4





      Lucky Strike BAR Honda


      #16 Jacques Villeneuve *5


      #16 Takuma Sato *6


      #17 Jenson Button





      European Minardi Cosworth


      #18 Justin Wilson *7


      #18 Nicolas Kiesa *8


      #19 Jos Verstappen





      Panasonic Toyota Racing


      #20 Olivier Panis


      #21 Cristiano da Matta




      *1 am Start in Rennen 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,15,16
      *2 am Start in Rennen 13,14
      *3 am Start in Rennen 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11
      *4 für Jaguar am Start in Rennen 12,13,14,15,16
      *5 am Start in Rennen 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14,15
      *6 am Start in Rennen 16
      *7 für Minardi am Start in Rennen 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11
      *8 am Start in Rennen 12,13,14,15,16
    • Saison 2003

      Pre-Season:

      Wie vor jeder neuen Saison war die F1-Welt gespannt auf das neue Kräfteverhältnis in der F1. Speziell war die Frage, ob Schumacher und Ferrari nach der fast schon erdrückenden Dominanz in der Vorsaison erneut einen derartigen Siegeszug hinlegen konnten. Es wurden im Vorfeld der Saison eine Vielzahl teils höchst abstruser Vorschläge diskutiert, nur um eine derartige Ferrari-Dominanz wie 2002 zu verhindern. Am Ende blieb es für den Zuschauer allerdings bei sportlich nachvollziehbaren Änderungen:
      • Einführung eines neuen Punktesystems, wodurch nun die ersten 8 Fahrer (2002 noch 6 Fahrer) WM-Punkte bekamen nach folgendem Schlüssel: Platz 1 = 10 Punkte, Platz 2 = 8 Punkte, Platz 3 = 6 Punkte, Platz 4 = 5 Punkte, Platz 5 = 4 Punkte, Platz 6 = 3 Punkte, Platz 7 = 2 Punkte, Platz 8 = 1 Punkt.
      • Die Einführung des One-Lap-Qualifying, wo die Fahrer nur eine einzige Runde hatten, in der alles stimmen muss, und den Druck auf den Fahrer somit stark erhöht. Davon gab es eine Freitags-, und eine Samstags-Qualifikation. In den Freitag-Qualifikationslauf starteten die Piloten in der Reihenfolge nach dem WM-Stand, und fuhren die Startreihenfolge für den Qualifikationslauf am Samstag aus, wo gestürzt nach dem Ergebnis des Freitag-Qualifying gestartet wurde. Das Ergebnis der Samstag-Qualifikation ergibt die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag. Es wurde gleichzeitig auch das Parc Fermé eigeführt, wo die Autos von nun an in der Nacht von Samstag auf Sonntag untergebracht sind, und keine Modifikationen durchgeführt werden durften.
      • Die F1-Teams durften sich entscheiden, ob sie weiter während der Saison testeten, oder darauf verzichteten, aber dafür bei jedem Rennwochenende am Freitagmorgen (beim Monaco-GP Donnerstagmorgen) testen durften, und somit mehr Streckenzeit bekamen. Die Teams Renault, Jordan, Jaguar und Minardi machten davon Gebrauch.
      • Einführung des HANS-Systems, welches den Nacken bei Unfällen mit hohen Verzögerungen stabilisieren soll.
      Auch sei anzumerken, dass von den Topteams Ferrari (die ersten 4 Rennen) und McLaren (die ganze Saison hinweg) mit modifizierten Vorjahreswagen in die Saison 2003 starteten.
    • Saison 2003

      Rennen 01 - Grand Prix von Australien


      AustragungsortMelbourne
      Renndatum9. März
      Streckenlänge5.303 km
      Rennrunden58
      Renndistanz307.574 km
      Vorjahres-SiegerMichael Schumacher



      Verlauf Rennwochenende:

      Die freien Trainings waren u.a. ein erstes kleines Abtasten, wie die Kräfteverhältnisse in der F1 damals waren, und u.a. auch M.Schumacher einen Ausritt in die Botanik zu verzeichnen hatte... Im 1. Qualifying am Freitag ging es für die Fahrer erstmals auf nur eine Quali-Runde, welche manche mit mehr, manche wiederum mit weniger Erfolg bewältigt haben.

      Freitags-Qualifikation:
      RangFahrerZeit
      1Barrichello1:26.372
      2Räikkönen1:26.551
      3Villeneuve1:26.832
      4M.Schumacher1:27.103
      5Button1:27.159
      6Coulthard1:27.242
      7Alonso1:27.255
      8Panis1:27.352
      9Trulli1:27.411
      10Montoya1:27.450
      11da Matta1:27.478
      12Heidfeld1:27.510
      13Frentzen1:27.563
      14Fisichella1:27.633
      15Webber1:27.675
      16R.Schumacher1:28.266
      17Firman1:29.977
      18Verstappen1:30.053
      19Pizzonia1:30.092
      20Wilson1:30.479

      Am Samstag konnte M.Schumacher dann den Spieß wieder umdrehen, und holte sich mit der schnellsten Quali-Runde die Pole-Position für den GP am Sonntag.

      Startaufstellung:
      1 - M.Schumacher - 1:27.173

      2 - Barrichello - 1:27.418
      3 - Montoya - 1:28.101

      4 - Frentzen - 1:28.274
      5 - Panis - 1:28.288

      6 - Villeneuve - 1:28.420
      7 - Heidfeld - 1:28.464

      8 - Button - 1:28.682
      9 - R.Schumacher - 1:28.830

      10 - Alonso - 1:28.928
      11 - Coulthard - 1:29.105

      12 - Trulli - 1:29.136
      13 - Fisichella - 1:29.344

      14 - Webber - 1:29.367
      15 - Räikkönen - 1:29.470

      16 - da Matta - 1:29.538
      17 - Firman - 1:31.242

      18 - Pizzonia - 1:31.723
      - - Verstappen - keine Zeit

      - - Wilson - keine Zeit

      Pole-Runde von M.Schumacher:


      Rennen:

      Kurz vor dem Rennen hat es einen kurzen Regenschauer gegeben, weswegen die Strecke am Anfang leicht feucht war. Dies hat dazu geführt, dass einige Fahrer auf Intermediates, manche aber auf Trockenreifen losgefahren sind, wodurch es im Feld am Rennbeginn rund zuging. Die beiden Ferrari von Schumacher und Barrichello konnten auf Intermediates am Anfang gleich davonziehen, mussten aber wie sämtliche andere Fahrer auf dem Intermediate-Compound bald die Box aufsuchen, wodurch M.Schumacher die Führung an dem mit Trockenreifen gestarteten Montoya im BMW-Williams verlor. In dieser Phase flog Barrichello allerdings in der Whiteford-Kurve von der Strecke, und musste sein Rennen wie die beiden Neulinge da Matta und Firman vorzeitig beenden.

      Dies führte auch zur ersten Safety-Car-Phase der F1-Saison 2003, nach welcher M.Schumacher eine kleine Aufholjagd starten musste, nachdem dieser etwas zurück gefallen war durch die Stopps. Dies erledigte sich teilweise, weil manche noch nicht zuvor an der Box war (gemeint sind damit die BMW-Williams und die Renault), und deshalb die Box ansteuern mussten. Weil er zwischenzeitlich ausgefallene Webber an einer ungünstigen Stelle seinen Jaguar abstellen musste, war das Safety-Car erneut vonnöten. Räikkönen hat in der Zwischenzeit die Führung im GP übernommen, doch M.Schumacher hing ihm schon bereits im Diffusor, und es kam zu einem sehenswerten Kampf zwischen beiden um die Rennmitte herum, wo auch mal die Streckenbegrenzung herhalten musste. Dazwischen gab es auch u.a. ein Missverständnis in der BAR-Box, wo Villeneuve und Button gleichzeitig an der Box waren, wodurch die beiden Piloten sich über eine lange Zeit hinweg in der Saison nicht mehr so grün waren.


      Schumacher musste danach selbst zu seinem 2. Stopp abbiegen, wodurch Räikkönen scheinbar ungefährdet auf dem Weg zu seinem ersten GP-Sieg schien. Zumindest bis zu seinem eigenen Stopp, wo er bei der Boxendurchfahrt das Tempolimit in der Boxengasse überschritt, und somit eine Boxendurchfahrtsstrafe ausfasste. Dadurch war nun Schumacher in der Position das Rennen gewinnen zu können, bis allerdings auf einmal sich ein Teil der seitlichen Luftführung ums Auto löste, und gefährlich über dem Asphalt baumelte. Er versuchte sogar noch, sich diesem Teil zu entledigen, was erfolgslos war, wodurch er zur Sicherheit an die Ferrari-Box berufen wurde, die das Teil vom Wagen entfernten, wodurch der Sieg nicht mehr in Reichweite lag.



      Durch all dieses kleine "Favoritensterben" kam der anfangs führende Montoya auf einmal wieder an die Spitze, und fuhr einem scheinbar sicheren GP-Sieg entgegen. Doch auch dies sollte sich noch ändern, da Montoya knapp 10 Runden vor Schluss sich in der 1. Kurve von der Strecke weggedreht hat, und auf einmal Coulthard die Führung beim Australien-GP übernommen hat, welche er nicht mehr abgeben sollte. Coulthard kassierte daraufhin die Schwarz-Weiß karierte Flagge als Erster, was auch gleichbedeutend mit dem letzten Sieg seiner F1-Karriere sein sollte. Montoya, Räikkönen und Schumacher, die allesamt ihre Siegchancen während des GP einbüßen mussten, kamen in genau dieser Reihenfolge auf den Plätzen 2, 3 und 4 ins Ziel.



      Rennergebnis:
      RangFahrerRennzeit
      1Coulthard1:34:42.124
      2Montoya+8.675
      3Räikkönen+9.192
      4M.Schumacher+9.482
      5Trulli+38.801
      6Frentzen+43.928
      7Alonso+45.074
      8R.Schumacher+45.745
      9Villeneuve+1:05.536
      10Button+1:05.974
      11Verstappen+1 Runde
      12FisichellaAusfall
      13PizzoniaAusfall

      Schnellste Rennrunde:
      Räikkönen, 1:27.724

      Rennen als Video (allerdings nur in Portugiesisch verfügbar):


      Fahrer-WM-Stand:
      RangFahrerPunkte
      1Coulthard10
      2Montoya8
      3Räikkönen6
      4M.Schumacher5
      5Trulli4
      6Frentzen3
      7Alonso2
      8R.Schumacher1


      Konstrukteurs-WM-Stand:
      RangKonstrukteurPunkte
      1McLaren16
      2Williams9
      3Renault6
      4Ferrari5
      5Sauber3
    • Also für mich war die Saison 2003 eine sehr schöne und gute Saison. Die Rennen waren oft abwechslungsreich, der WM-Kampf spannend, Kimi Räikkönen gewann sein erstes Rennen und wäre fast Weltmeister geworden. Sehr ärgerlich aus meiner Sicht war natürlich Räikkönens Ausfall am Nürburgring, als ihm in Führung liegend der Motor kaputtging. Ohne diesen Motorschaden wäre Räikkönen Weltmeister geworden. Am Ende der Saison war ich aber trotzdem zufrieden und es hat Spaß gemacht.
    • Ja Spaß hat mir die Saison auch sehr viel gemacht (ist bis heute meine Lieblingssaison in der F1), speziell weil es eine der ganz wenigen Saisonen in der F1 war, indem alle 3 großen Teams (Ferrari, McLaren und Williams) gleichzeitig in einer Saison um den WM-Titel kämpfen haben können, und es viele abwechslungsreiche Rennen gab. Am schönsten war für mich aber natürlich das Ende, wo sich Schumacher nach hartem Kampf um den Titel zum 6. Mal die WM-Krone aufsetzen durfte... :)

      Alles in allem vermisse ich heute irgendwie die damalige Zeit... damals war es für mich mehr die F1, wie ich mir sie vorstelle (farbenfrohes Starterfeld, V10-Motoren, mehr Motorenhersteller, mehr Testfahrten, höhere Ausfallsquote in den Rennen, geile TV-Grafiken, usw...)... aber gut, deshalb sind die Rückblicke immerhin um so schöner... :D

      Der GP von Malaysia 2003 kommt entweder heute noch, oder morgen... ;)
    • Tomturbon schrieb:

      Ja Spaß hat mir die Saison auch sehr viel gemacht (ist bis heute meine Lieblingssaison in der F1), speziell weil es eine der ganz wenigen Saisonen in der F1 war, indem alle 3 großen Teams (Ferrari, McLaren und Williams) gleichzeitig in einer Saison um den WM-Titel kämpfen haben können, und es viele abwechslungsreiche Rennen gab.

      Mittlerweile kann man sich gar nicht mehr so richtig vorstellen, dass Williams noch vor ein paar Jahren ernsthaft um die WM-Titel mitgefahren ist, wenn man sieht, wie die letzten Jahre bei Williams verlaufen sind.

      Tomturbon schrieb:

      ( (...)höhere Ausfallsquote in den Rennen(...) )

      Also mich wundert es ja schon, dass sich doch einige wünschen, es würde wieder mehr Ausfälle in den Rennen geben. Also ich bin heilfroh, dass die Autos schon seit längerer Zeit so zuverlässig sind. Ich finde es nicht toll, wenn man andauernd bangen muss, dass z. B. die eigenen Piloten ausfallen könnten (okay, da bin ich halt ein gebranntes Kind X/ ). Außerdem sollte das Ziel der Formel 1 doch auch die absolute Perfektion sein und dazu gehören für mich auch zuverlässige Autos.
    • Formel1Fan schrieb:


      Mittlerweile kann man sich gar nicht mehr so richtig vorstellen, dass Williams noch vor ein paar Jahren ernsthaft um die WM-Titel mitgefahren ist, wenn man sieht, wie die letzten Jahre bei Williams verlaufen sind.

      Fand ich ziemlich traurig, dass bei Williams die letzten Jahre leider nicht so viel nach vorne gegangen ist... hoffentlich wird das wieder etwas besser in Zukunft, jedenfalls läuft es heuer bislang schon mal etwas besser.


      Also mich wundert es ja schon, dass sich doch einige wünschen, es würde wieder mehr Ausfälle in den Rennen geben. Also ich bin heilfroh, dass die Autos schon seit längerer Zeit so zuverlässig sind. Ich finde es nicht toll, wenn man andauernd bangen muss, dass z. B. die eigenen Piloten ausfallen könnten (okay, da bin ich halt ein gebranntes Kind X/ ). Außerdem sollte das Ziel der Formel 1 doch auch die absolute Perfektion sein und dazu gehören für mich auch zuverlässige Autos.

      Naja ich fand einfach, dass das irgendwie zur damaligen F1 dazugehört hat, dass ständig der Defektteufel mit einem Fahrer spazieren fuhr, und nur darauf wartete, zuzuschlagen. Das wurde erst die Jahre darauf immer mehr eliminiert, als die Autos immer perfekter wurden, aber somit oft ab Rennmitte dann die Spannung draußen war... Das letzte Rennen in Monaco fand ich gerade wegen der höheren Ausfallsquote wieder etwas erheiternd, speziell weil damit die kleinen Teams eine größere Chance auf Punkte bekommen, die sie sonst nie hätten... ;)
    • Tomturbon schrieb:

      Naja ich fand einfach, dass das irgendwie zur damaligen F1 dazugehört hat, dass ständig der Defektteufel mit einem Fahrer spazieren fuhr, und nur darauf wartete, zuzuschlagen. Das wurde erst die Jahre darauf immer mehr eliminiert, als die Autos immer perfekter wurden, aber somit oft ab Rennmitte dann die Spannung draußen war... Das letzte Rennen in Monaco fand ich gerade wegen der höheren Ausfallsquote wieder etwas erheiternd, speziell weil damit die kleinen Teams eine größere Chance auf Punkte bekommen, die sie sonst nie hätten... ;)

      Da sind wir unterschiedlicher Meinung ;)

      Ich konnte dem nie etwas abgewinnen, dass Rennen wegen der Unzuverlässigkeit der Autos anscheinend spannender seien. Eigentlich sollte doch richtig auf der Strecke um die Positionen gekämpft und Rennen nicht durch Ausfälle entschieden werden (hier beziehe ich mich auf die technischen Ausfälle; Ausfälle wegen Fahrfehler, Unfall usw. meine ich nicht). Mich beeindruckt die große Zuverlässigkeit der Autos in den letzten Jahren sehr.